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Biologische Kläranlagen, Typ FBR

Biologische Kläranlagen, Typ FBRDie Biologische Kläranlagen, Typ FBR werden angewendet für die kontinuierliche biologische Behandlung.

Bei derartigen Verfahren wird das Abwasser (gegebenenfalls nach der oben beschriebenen Vorreinigung) in ein Belebungsbecken gepumpt, das mit Belebtschlamm und Wasser gefüllt ist. Der Belebtschlamm besteht aus Bakterienflocken, auch Biomasse genannt. Bei Anwesenheit von Sauerstoff ist diese Biomasse in der Lage Verunreinigungen im Abwasser abzubauen. Der erforderliche Sauerstoff wird dazu in das Abwasser mit Hilfe eines feinblasigen Belüftungssystem oder mittels Oberflächenbelüfter eingetragen. Das Belüftungssystem ist so ausgeführt, dass optimale Milieubedingungen für die Bakterien sicherstellt werden und damit der Abbau der organischen Verunreinigungen im Abwasser zu Kohlendioxid, Stickstoff, Wasser und Überschußschlamm ermöglicht wird.

Eine Besonderheit stellt das von Redox entwickelte FBR Verfahren unter den kontinuierlichen Belebungsanlagen dar, bei dem, statt dem klassischen Nachklärer auf Sedimentationsbasis, eine Schlammflotation (System DAF) vorgesehen ist, um das Klarwasser, das in den Vorfluter abgeben wird, vom Überschußschlamm, der aus dem System ausgetragen werden muß, zu trennen.

Dabei wird kontinuierlich ein Belebtschlamm-/Wassergemisch aus dem Belebungsbecken in eine spezielle Flotationsanlage gepumpt in der dasselbe in Klarwasser undBelebtschlamm getrennt wird. Der Vorzug der Schlammflotation besteht nun darin, daß diese sowohl hohe Feststoff-Frachten verarbeiten, als auch den Belebtschlamm auf eine TS Konzentration bis zu 5% eindicken kann. Beim Flotationsvorgang hängen sich mikroskopisch kleine Luftblasen an die Belebtschlammpartikel, die vorher durch Zudosierung von Polyelektrolyten flockuliert wurden und bewirken ein Aufsteigen derselben an die Wasseroberfläche in der Flotationsanlage. Das entstehende, sich dabei eindickende Flotat wird mit Hilfe eines Räumers von der Oberfläche abgezogen und aus dem System ausgetragen, wobei ein Teil des Flotats in die Belebungsbecken zurückgeführt und der andere Teil in den Überschußschlammstapeltank gefördert wird.


Vorzüge:

  • Kontinuierlicher Abfluß von gereinigtem Abwasser (24Stunde/Tag);
  • Sehr betriebssicher, da unterschiedliche Schlammqualitäten keinen Einfluß auf die   Schlammtrennung in der Flotation haben;
  • Sehr niedriger Feststoffgehalt im Klarwasser im Vergleich zu herkömmlichen Nachklärern;
  • Kleines Belebungsbecken im Vergleich zu konventionellen Anlagen gleicher Leistung;
  • Die Schlammflotationsanlage ist um die Hälfte kleiner als der konventionelle Nachklärer;
  • Ein sehr hoher Trockensubstanzgehalt (3-5%) im Überschußschlamm wird, ohne zusätzliche Entwässerungseinrichtung, erreicht;
  • Das anfallende Schlammvolumen ist nur dessen bei herkömmlichen Anlagen;
  • BSB/CSB Reduktion bis zu 99,9%.
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